Beiträge von iredamit

    Zitat

    Anhand deiner Schilderung merke ich gerade, wie sehr mein Enthusiasmus für die Elektromobilität ausgeprägt ist.

    Der war bei mir auch sehr ausgeprägt und auch ich nahm mir sehr gerne die Zeit, im Gegenteil nach einer gewissen Gewöhnungsphase habe ich die Ladestopps richtig genossen.

    Zurück zum Hänger, hatte keinen Wohnwagen oder so am Hacken, nur ein Motorrad das ich etwa 1000 km gezogen habe. An den Ladestationen war das das reine Fiasko. Letztlich blieb mir nichts übrig als quer zu laden und gleich mal 4 Säulen zu blockieren, anders war das gar nicht möglich.


    In Dänemark, generell im Norden sieht es da besser aus weil man an vielen Ladestationen durchfahren kann. Je südlicher desto schlechter wird es.

    Es ist halt mit dem eAuto, auch jetzt noch so, dass du vor du eine Reise planst, dir mal zuerst ansiehst wie es mit dem Laden aussieht. Ich wollte etwa zu den nördlichen Mansuren in Polen fahren, hab es dann sein lassen weil die Infrastruktur nur was für gute Nerven ist.

    Das kann es nicht sein, dass ich mich nach dem Auto richten muss um keinen Stress zu haben.

    Ich glaub du fährst länger keinen BEV mehr...


    Auch wenn ich diese Punkte alle so unterschreiben würde.

    Ja kann sein. Ich tat mir mit dem Tesla ja noch recht leicht. Es gab aber immer wieder mal Situationen wo mir das Supercharger Netzwerk nichts half.

    Eines noch: meine Begeisterung mit dem eAuto hielt sehr sehr lange und ich hatte Freude an dem Auto weit länger als mit anderen Autos zuvor. Habe mir offensichtliche Nachteile gerne oft schöngeredet und auch mit vielen Argumenten, ich kenne sie alle , immer verteidigt. So ab dem 3. Jahr hat meine Begeisterung Risse erhalten und irgendwann hat mich das Auto nur noch genervt.

    Prägsam war etwa ein Ereignis als Tesla angab, dass ich mit 20% am geplanten Supercharcher ankommen würde. Durch heftigen Sturm und Regen änderte sich das auf den letzten Kilometern im Rekordtempo.

    Fuhr dann die letzten 15 Kilometer, alles an Energieverbraucher aus mit 40 km/h am Pannenstreifen und erreichte den Supercharger mit 2%. Danke, auf sowas verzichte ich in Zukunft gerne.


    Aus dem Grund wird es der dmi, elektrisch ohne Chaos, das wird herrlich werden.

    Wie gesagt, ich bin gut 100.000 km rein elektrisch gefahren, kenne alle, wirklich alle Seiten, die guten wie die schlechten. Bin das eAuto gerne gefahren und werde früher oder später wieder zu ihm zurückkehren, dafür müssen für mich 4 Dinge passieren:


    1. Zum Laden schließt man mit einem Betreiber einen Vertrag ab und diese Preise gelten dann an allen Säulen, beim Mobilfunk geht das ja auch. Ich kenne also immer meinen Preis. Schluss mit dem Kartenchaos.


    2. Die Reichweite muss 500 km betragen mit mindestens 15% Restkapazität im Akku und zwar bei jeder Wetterlage.


    3. Von 15% auf 80% darf maximal 15 Minuten benötigen.


    4. Die Autos mit diesen Anforderungen müssen um maximal 45.000 beim Händler stehen.

    Ja dafür gibt es viele Gründe. Vorweg, für Leute die einen rein elektrischen nur im eigenen Umfeld nutzen und darüber hinaus hin und wieder weiter fahren ist das reine eAuto sicher optimal. Für mich als jemand der quer durch Europa gefahren ist, danke nein.


    Das Thema ist zu umfangreich, möchte daher nur mal einen Punkt rausholen.

    Wir fuhren nach Marseille, in Nizza musste ich laden, der Supercharger befindet sich bei einem EKZ. Also mal von der Autobahn abfahren, sich zum EKZ hin stauen und später wieder zurück stauen auf die Autobahn. Ähnlich in Italien, zum Laden Abfahren von der AB sich in ein abgelegenes Gewerbegebiet stauen, etwa in Piacenza, dort 35 Minuten im nichts herumstehen und dann wieder zurück auf die AB.


    Schon mal bei strömenden Regen an einer Ladestation gestanden und sie nicht zum laufen gebracht, nein ? ich schon, äußerst lustig, macht so richtig Spaß auf ein eAuto.


    In Marseille hätte ich eine AC Säule nahe der Unterkunft gehabt, nach 15 Minuten habe ich entnervt aufgegeben und ja ich habe zur Not alle möglichen Karten und Apps die man nur haben kann.

    In Siena das gleiche Spiel, habe natürlich die passende App, Laden war trotzdem nicht möglich.


    Wenn ich vollgeladen los fahre und widrige Wetterumstände vorherrschen, ist nach 260 km Zeit zum Laden, bei starkem Wind und Regen könnte es auch schon nach mal früher.


    Ganz toll wird es mit einem Hänger, schon mal probiert? Ich schon, vergiss es….


    Laden bei anderen Ladestationen, habe keine Lust mehr mich durch zig Apps zu wühlen um festzustellen mit welcher App ich gerade günstiger laden kann. Die Preisspannen an den Ladesäulen sind abenteuerlich und wenn dich nicht scherst drum bist der Depp der immer zuviel zahlt und das kann schon mal 100 % mehr sein. Danke nein.

    Danke jedenfalls für die Antwort. Es ist so dass ich ja eigentlich ein eAuto gerne fahre, aber eben kein reines mehr. Da kommt der dmi gerade richtig. Ich verfüge ja auch über die Infrastruktur, von der PV bis zur Wallbox. Ich hätte ja als Ziel den dmi soviel als möglich elektrisch zu fahren ohne die viele Nachteile eines reinen elektrischen. Bedeutet, dass ich das Auto garantiert jeden Tag aufladen werden, den Plug in also so verwenden werde wie er eigentlich gedacht ist….was viele scheinbar nicht machen.


    Noch was zu den Verkäufern: „mein Händler“ hat auch andere Marken, aber der Mann ist nur auf BYD abgestellt. Denke es ist zumutbar, dass man von den Modellen die Infos im Kopf hat wenn das mein Job ist zumal die Leute im großen und Ganzen immer das gleiche fragen, spreche aus Erfahrung….

    Dass der Motor sehr oft die Batterie auflädt war mir bekannt. Aber ausschließlich ist schon technisch nicht möglich, dafür ist die Infrastruktur beim dmi nicht ausgelegt . Der Verkäufer hat sich übrigens später bei mir per Mail entschuldigt und sich mit einer Ausrede herausgeredet.

    Bei einem anderen , eigentlich bei meinem BYD Händler wollte ich wissen wie die hoch die Ladegeschwindigkeit beim Seal U dmi an einer Wallbox ist. Das konnte der Verkäufer nicht beantworten. Das ist schwach. Ist aber leider in allen Autohäusern derzeit zu beobachten, sind fast alle nur noch Platzhalter ohne Interesse am Produkt.

    Nichtsdestotrotz finde ich den Seal U dmi als den derzeit besten Plug in Hybrid am Markt. Preis Leistung finde ich ist unerreicht. Es gibt eigentlich keine Alternative dazu. Der MG wäre auch interessant, hat aber eine unterirdische Ladeleistung und nichtmal einen DC Anschluss.

    Hallo, ich fuhr jetzt 4 Jahre ein Tesla Model 3 LR mit knapp 100.000 km quer durch Europa. Vor ein paar Wochen ging der Wagen an die Leasingfirma zurück. Reines eAuto möchte ich vorerst keines mehr, für mich ist die Sache insgesamt zu wenig ausgereift, wäre aber ein anderes Thema.


    Auf meiner Suche nach einem Nachfolger bin ich auf den Seal U dmi gestoßen.


    Leider musste ich feststellen, dass die Verkäufer, selbst im BYD eigenen Store in Wien dir absoluten Schrott erzählen. Der BYD Verkäufer wollte mir etwa eindrücklich verklickern, dass der Seal U dmi immer, wirklich immer und ausschließlich mit dem eMotor fährt, der Benzinmotor dient nur zum Aufladen, nie aber als Antrieb.

    Auch über das Model Comfort mit dem 26.6 kWh war man bei BYD ahnungslos. Nun ich würde auf jeden Fall auf dieses Modell warten, warum er bei uns auf sich warten läßt ist mir unbekannt, eine Anfrage bei BYD Österreich blieb unbeantwortet, nicht erfreulich.

    In England ist der Wagen zu kaufen.

    Weiß jemand näheres wann dieses Comfort Modell zu erwarten ist? Noch etwas, auf YT kursieren Videos eines Seal U dmi Modelljahr 2026 der zugegeben unglaublich gut aussieht, weiß jemand was wegen einem Nachfolger im kommenden Jahr?