Von Tesla zum Seal U dmi

  • Ich glaub du fährst länger keinen BEV mehr...


    Auch wenn ich diese Punkte alle so unterschreiben würde.

    Ja kann sein. Ich tat mir mit dem Tesla ja noch recht leicht. Es gab aber immer wieder mal Situationen wo mir das Supercharger Netzwerk nichts half.

    Eines noch: meine Begeisterung mit dem eAuto hielt sehr sehr lange und ich hatte Freude an dem Auto weit länger als mit anderen Autos zuvor. Habe mir offensichtliche Nachteile gerne oft schöngeredet und auch mit vielen Argumenten, ich kenne sie alle , immer verteidigt. So ab dem 3. Jahr hat meine Begeisterung Risse erhalten und irgendwann hat mich das Auto nur noch genervt.

    Prägsam war etwa ein Ereignis als Tesla angab, dass ich mit 20% am geplanten Supercharcher ankommen würde. Durch heftigen Sturm und Regen änderte sich das auf den letzten Kilometern im Rekordtempo.

    Fuhr dann die letzten 15 Kilometer, alles an Energieverbraucher aus mit 40 km/h am Pannenstreifen und erreichte den Supercharger mit 2%. Danke, auf sowas verzichte ich in Zukunft gerne.


    Aus dem Grund wird es der dmi, elektrisch ohne Chaos, das wird herrlich werden.

  • Anhand deiner Schilderung merke ich gerade, wie sehr mein Enthusiasmus für die Elektromobilität ausgeprägt ist. Aber du hast vollkommen recht damit, dass man davon nich viel mehr braucht, wenn man zB mit nem Wohnanhänger unterwegs sein möchte. Dafür bräuchte man derzeit noch erheblich mehr Zeit. Aber ich glaube, ICH würde die Zeit aufbringen. Aber das ist alles nur Theorie. In ein paar Jahren wird darüber niemand mehr sprechen. Das Tempo, welches insbesondere leider fast ausschließlich die Chinesen an den Tag legen, ist einfach atemberaubend. TESLA hat sich mMn auch zu lange auf früheren Errungenschaften und der lange Zeit komplett fehlenden Konkurrenzsituation ausgeruht und droht abgehängt zu werden. Das ist ein Fehler, der mMn von den Chinesen nicht gemacht werden wird. Dafür ist schon die inländische Konkurrenz viel zu groß. Es wird da mit Sicherheit zu vielen Fusionen und Pleiten kommen, aber das ist dort glaube auch einkalkuliert. Sie haben bzgl. der Elektromobilität vollumfänglich einen riesigen Vorsprung, den sie vorerst auch weiter beibehalten und möglicherweise noch vergrößern werden. Europa macht gar keine Anstalten, da überhaupt etwas aufholen zu wollen! Vielleicht werden noch einige etablierte Hersteller fusionieren, aber jeder allein für sich hat mMn fast keine Chance, dagegen anzustinken. Sehr schade, da gehen viele Innovationen, Geld und Jobs in Europa verloren. 🔋😬

    🖤❤️‍🔥💛Zufriedener Fahrer eines BYD SEAL U DESIGN SNOW WHITE 🥰 seit Oktober 2024 💛❤️‍🔥🖤

  • Zitat

    Anhand deiner Schilderung merke ich gerade, wie sehr mein Enthusiasmus für die Elektromobilität ausgeprägt ist.

    Der war bei mir auch sehr ausgeprägt und auch ich nahm mir sehr gerne die Zeit, im Gegenteil nach einer gewissen Gewöhnungsphase habe ich die Ladestopps richtig genossen.

    Zurück zum Hänger, hatte keinen Wohnwagen oder so am Hacken, nur ein Motorrad das ich etwa 1000 km gezogen habe. An den Ladestationen war das das reine Fiasko. Letztlich blieb mir nichts übrig als quer zu laden und gleich mal 4 Säulen zu blockieren, anders war das gar nicht möglich.


    In Dänemark, generell im Norden sieht es da besser aus weil man an vielen Ladestationen durchfahren kann. Je südlicher desto schlechter wird es.

    Es ist halt mit dem eAuto, auch jetzt noch so, dass du vor du eine Reise planst, dir mal zuerst ansiehst wie es mit dem Laden aussieht. Ich wollte etwa zu den nördlichen Mansuren in Polen fahren, hab es dann sein lassen weil die Infrastruktur nur was für gute Nerven ist.

    Das kann es nicht sein, dass ich mich nach dem Auto richten muss um keinen Stress zu haben.

  • Ich bin definitiv noch in dem Stadium, wo ich es genau so handhaben würde, wie du es beschrieben hast! 🔋😉 Also….sehr wahrscheinlich, wenn es denn so sein würden täte! 😅 Ich plane selbst kürzere Strecken als du sie beschrieben haben mit großer Freude vor. Und auch ich habe schon vor zerstörten und/oder nicht als defekt angezeigten Ladestationen gestanden und geflucht. Aber dann gibt es eben meist in kurzer Entfernung eine bezahlbare Alternative. Mit welchem Hänger auch immer ist natürlich die Reise ein absolutes Abenteuer, da hast du vollkommen recht. Die Stationen, wo man damit entspannt laden kann, kann ich aus meiner Erfahrung heraus an einer Hand abzählen ! 😬

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  • Ich habe jetzt für kommende Woche eine Probefahrt mit dem U dmi ausgemacht und bin schon sehr gespannt. Vor allem auf das oft zitierte Schiff artige schaukelnde Fahrwerk bin ich sehr gespannt. Habe meine Erwartungen mal sehr niedrig angesetzt.

    Sollte die Verkehrszeichen Erkennung oder ähnliches nicht so gut funktionieren , das macht nichts, wenn du Tesla gefahren bist, bist du da nicht verwöhnt. Ich musste über 3 Jahre warten bis das bei Tesla so lala mal funktionierte.

  • Ich habe jetzt für kommende Woche eine Probefahrt mit dem U dmi ausgemacht und bin schon sehr gespannt. Vor allem auf das oft zitierte Schiff artige schaukelnde Fahrwerk bin ich sehr gespannt. Habe meine Erwartungen mal sehr niedrig angesetzt.

    Sollte die Verkehrszeichen Erkennung oder ähnliches nicht so gut funktionieren , das macht nichts, wenn du Tesla gefahren bist, bist du da nicht verwöhnt. Ich musste über 3 Jahre warten bis das bei Tesla so lala mal funktionierte.

    Wenn der VEB Peking dasselbe Fahrwerk wie im EV verbaut, ist das Schaukeln definitiv kein Problem mehr. Wir hätten es sehr gerne gehabt. Bei langen Bodenwellen schaukelt er bequem, aber nicht übertrieb. Kurze Stöße mag er nicht so, bewältigt sie aber zufriedenstellend. Die Schildererkennung funktioniert mittlerweile recht gut. Ich würde sagen zwischen 85 und 90 % erkennt der BYD (also mein EV) tadellos.

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  • Ich klinke mich als "Nochnicht EV Fahrer" hier einmal ein. Auch wir sind auf der Suche nach einem Ersatz für unser Zugfahrzeug (mit Wohnwagen 1300kg). Bei der Probefahrt waren wir überrascht über die sehr leise Fahrgastzelle. Im Vergleich zu unserem Hyundai Santa Fe ist das Fahrwerk etwas weicher bei langen Bodenwellen, die Lenkung aber mit der "Sportstellung" war direkter und auch gefühlt besser als beim Hyundai. Fakt ist, dass der Dmi einiges mitbringt, dass für uns Camper von Vorteil ist. Der Verbrauch war für uns eher überraschend: Autobahn bei 0 Grad, Sitzheizung an, Innenraum 21 Grad um die 16 kW/100km bei gemütlichen 110-115 km/h. Später mit Erhaltung bei 30% um die 5-6- l Super auf 100km bei vollen 130 km/h und teilweise Bundesstraße. Das passt. Und danke für die Berichte hier bez. Ladeerfahrungen in Europa... das hat ich endgültig überzeugt, dass es ein PHEV werden wird. Zu Hause für Kurzstrecken elektrisch , auf Langstrecke gibt es den Verbrenner als Backup.

  • Und danke für die Berichte hier bez. Ladeerfahrungen in Europa... das hat ich endgültig überzeugt, dass es ein PHEV werden wird. Zu Hause für Kurzstrecken elektrisch , auf Langstrecke gibt es den Verbrenner als Backup.

    Der Unterschied zwischen meinen Berichten und den vielen Stammtisch Diskussionen ist einfach der, dass ich jetzt 4 Jahre rein elektrisch gefahren bin und alles kenne was man kennen kann. Gerade mit einem Hänger kann ich nur sagen das ist eine einzige Katastrophe. Du musst bedenken, dass der Wagen dann zusätzlich deutlich mehr Energie benötigt. Das ist natürlich auch mit einem Verbrenner so, nur da spürst das nicht, fährst halt zur Tanke und in 10 Minuten geht es weiter. Den Mehrverbrauch spürst beim eAuto bereits mit den Rädern hinten dran, da kannst bereits etwa 3 kWh dazurechnen. Mit „ richtigem“ Hänger musst du mindestens 12 kWh an Mehrverbrauch rechnen, in der Ebene, bergauf bist bei 20kWh. Soll heißen bei meinem Tesla, und der war sehr sparsam, lag ich bei 27 kWh / 100 km bei sehr sparsamer Fahrweise und nur einem Motorrad Anhänger. Jetzt brauchst nur rechnen um zu sehen dass du damit keine 200km weit kommst wenn es hoch hergeht.


    Mit Hänger kannst du dann nur größere Ladeparks anfahren um das halbwegs irgendwie zu managen. Ich fuhr zu großen Superchargern wo mindestens 16 Säulen verfügbar waren und stellte mich längs hin, auch auf die Gefahr hin mir den Ärger der anderen zuzuziehen. Ich habe aber auch öfter erlebt wo welche mit kleinen Wohnwagen gekommen sind, den Wohnwagen abgekoppelt haben, dann geladen haben und dann den Wohnwagen wieder gekoppelt haben…und das dann alle 150 - 200km, da kommt Lust und Freude auf.